Margit Szápáry ( Szapary ) - die Gräfin vom Lungau - Wege in die Zukunft - Ausstellung in Ramingstein im Lungau - Szapary

Leben

Wirken

Schulbildung

Die junge Margit Comtesse Henckel von Donnersmarck wurde in Dresden und im elterlichen Schloss erzogen und unterrichtet. Sie war eine fleißige Schülerin und hatte meist sehr gute Noten. Margit wurde in Deutsch, Englisch und Französisch jeweils in den Fächern Grammatik, Orthographie (Rechtschreibung), Stil und Literatur benotet. Weitere Unterrichtsfächer waren: Biblische Geschichte, Geschichte, Geographie, Physik, Naturgeschichte, Kulturgeschichte, Lesen, Rechnen, Calligraphie (Schönschrift), Zeichnen, Malen, Musik und Handarbeiten.
In einem Zeugnis aus dem Jahr 1889 – Margit war damals 18 Jahre alt – beurteilte ihre Lehrerin manche Fächer ausführlicher. Über Margits Leistungen im Fach „Deutscher Stil“ schreibt die Lehrerin: „Den Gedanken wird ein äußerst klarer, anschaulicher Ausdruck gegeben.“ Im Fach Geschichte beurteilte sie ihre Schülerin so: „Mit seltenem Fleiß und regem Interesse wurde klare Übersicht und eine Fülle von Kenntnissen erworben.“ Und über die Fächer Zeichnen und Malen schrieb sie: „Es verbindet sich mit richtigem Blick und tadelloser Wiedergabe des Vorbildes eine hübsche Anlage zum Zeichnen nach der Natur.“ Das Zeugnis schloss die Lehrerin mit der Bemerkung ab: „Während der ganzen Schulzeit zeichnete sich Margarethe durch ein Benehmen von so feinem Takt und so gleichmäßiger Liebenswürdigkeit nach jeder Richtung hin aus, dass ich sagen darf: Einer Lehrerin wird selten das Glück zu Teil, eine solche Schülerin zu haben!“.

Texte: Christian Blinzer

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